Stehend applaudieren die Zuschauer nach dem Stück "Klein Romeo und Julia". Die Theater-AG überzeugt auf der Bühne.
Eine Verfolgungsjagd durch die Altstadt von Schwäbisch Hall - vom Grasbödele bis zum Marktplatz - ein Wortgefecht vor einer Haller Pizzeria: All dies erleben die Zuschauer bei der Theateraufführung von "Klein Romeo und Julia" der Realschule Schenkensee.
Geschickt integrieren die Schüler der Theater-AG (unter Leitung von Manuela Radke) zuvor selbst gedrehte Filmszenen in die Bühnenhandlung. Wenige, doch effektvolle Requisiten, eingeblendete Bühnenbilder, der getanzte Kampf der beiden verfeindeten Schulen, die einen ganz in Schwarz, die anderen in Weiß gehalten, und vor allem das mitreißende Spiel der Schüler, machen die Aufführung zu einem Erlebnis.
Theater AG - Klein Romeo und Julia (2011)
Klein Romeo und Julia (2011)
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Ideenreich, witzig und sehr kurzweilig, schreibt die Schule in ihrer Mitteilung, wird Shakespeares Liebesdrama auf der Schulbühne umgesetzt. Das Publikum spürt, dass es den Schülern Spaß macht. "Schade, dass jetzt Pause ist", sagt eine Zuschauerin, die gespannt die Handlung verfolgt.
Wie bei Shakespeares Drama verlieben sich in dem Jugendtheaterstück "Klein Romeo und Julia" von Norbert Franck zwei junge Menschen aus unterschiedlichen Familien. Julia ist Tochter einer arroganten und versnobten ehemaligen Schauspielerin, Romeo der Sohn eines italienischen Eisdielenbesitzers. Beide gehen auf verschiedene Schulen, die untereinander verfeindet sind.
Die Situation eskaliert, Romeo wird von der Schule verwiesen und Julia reißt von zu Hause aus. Aus Sorge um die beiden solidarisieren sich die Schüler der zwei Schulen und es kommt zu einem Happy End. Romeo darf Julie lieben, nachdem er die wie tot daliegende Julia wachgeküsst hat.
Mit zum Erfolg trägt die Zusammenarbeit mit der Bühnentechnik-AG von Roland Fuchs bei, die dafür sorgt, dass zur rechten Zeit Bühnenbilder, Musik- und Filmstücke eingeblendet werden. Mit tosendem Applaus bedanken sich die Zuschauer bei allen Akteuren.




